Aktualisiert: 25. Juli 2026 · 5 Min Lesezeit · Unabhängiger Vergleich
Aktuell hat VIAC die beste Säule-3a-Lösung der Schweiz für Sparer, die maximale Rendite bei minimalen Kosten suchen. Mit 0.15% TER und passiven ETFs schlägt VIAC klassische Versicherungspolicen um ein Vielfaches. Knapp dahinter folgt finpension mit 0.18% TER, der höchsten App-Bewertung und einem besonders breiten Anlageuniversum.
Anbieter im direkten Vergleich (2026)
Unabhängiger Direktvergleich – keine Affiliation, keine Provisionen. Datenstand: Juli 2026.
VIAC
Testsieger
Schweizer Marktführer unter den 3a-Banken. 0.15% TER im Basis-Portfolio, kein Mindestbetrag, breitestes Anlageuniversum (Aktien, Obligationen, Immobilien, Rohstoffe). App-Bewertung 4.6★. Steuerstaffelung möglich.
finpension
Testsieger
Die ausgewogene Alternative. 0.18% TER, höchste App-Bewertung (4.7★) und Swisscanto-Fonds mit breitem Universum plus Immobilien Global. Dauerauftrag ab CHF 100, keine Mindesteinlage. Steuerstaffelung möglich.
Frankly
Testsieger
Der intuitive Einstieg. 0.40% TER, dafür beste App-Bewertung im einfachen Bereich (4.5★) und 100% Onboarding in unter 5 Minuten. Empfohlen ab CHF 1'000. Steuerstaffelung möglich.
Stiftung Auffangeinrichtung BVG
Parkplatz / Notlösung
Reine Verwaltungsstiftung mit Minimalkosten (BVG-Mindestzinssatz aktuell 1.25%). Sinnvoll als Zwischenparkplatz bei Anbieter-Wechsel oder für die steuerliche Staffelung. Als dauerhafte 3a-Lösung 2026 nicht mehr konkurrenzfähig – ETFs von VIAC/finpension liefern langfristig mehrere Prozentpunkte mehr.
Liberty Freizügigkeitsstiftung
Parkplatz / Notlösung
Freizügigkeitsstiftung mit defensiven Anlageprofil und konservativer Rendite. Wird primär für die Säule-3a-Staffelung genutzt (Vorbezug für Wohneigentum), nicht für den langfristigen Vermögensaufbau. Gebühren tief, Rendite deutlich unter ETF-Bankenlösungen.
Vor- und Nachteile der besten Anbieter
Worauf du bei VIAC, finpension und Frankly achten solltest – ohne Marketing-Beschönigung.
Keine Mindesteinlage, monatliche Einzahlung ab CHF 1 möglich
Volle ETF-Transparenz, keine versteckten Provisionen
Beachte
Keine Beratung – Selbstentscheider mit ETF-Grundverständnis nötig
Aggressives Standardportfolio kann in Crash-Phasen stark schwanken
Kein eingebauter Todesfallschutz – separat versicherbar
finpension – bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
Vorteile
0.18% TER – fast so günstig wie VIAC
Höchste App-Bewertung (4.7★) im Schweizer Markt
Swisscanto-Fonds mit 100%-Schweizer Anbieter
50/50-Ausgewogen-Portfolio verfügbar – ideal für mittleres Risiko
Dauerauftrag ab CHF 100, keine Mindesteinlage
Beachte
Anlageuniversum etwas kleiner als VIAC (kein Rohstoffe-Tracket)
Auch hier Selbstentscheider-Modell – keine Beratung inklusive
Weniger Track-Record als VIAC (Markteintritt später)
Frankly – der Einstiegshelfer
Vorteile
Intuitivste App, Onboarding in unter 5 Minuten
4.5★ App-Bewertung – sehr hohe Nutzerzufriedenheit
Auch für 3a-Neulinge ohne Börsen-Vorerfahrung geeignet
Sustainable-Portfolio mit ESG-Ausrichtung verfügbar
Beachte
0.40% TER – über doppelt so hoch wie VIAC und finpension
Über 20 Jahre summieren sich die Mehrkosten auf mehrere Tausend Franken
Empfohlene Mindesteinlage CHF 1'000 – nicht für Kleinstbeträge
Häufige Fragen
Die fünf meistgestellten Fragen zur Wahl der richtigen Säule 3a.
Was sind die Vor- und Nachteile von VIAC, finpension und Frankly?
VIAC punktet mit 0.15% TER und dem breitesten Anlageuniversum (Aktien, Obligationen, Immobilien, Rohstoffe) sowie ohne Mindesteinlage. finpension bietet 0.18% TER, die höchste App-Bewertung (4.7★) und ein ausgewogenes 50/50-Portfolio mit Swisscanto-Fonds. Frankly ist mit 0.40% TER etwas teurer, dafür die intuitivste App (4.5★) und der einfachste Einstieg für Vorsorge-Neulinge. Alle drei setzen auf passive ETFs ohne versteckte Provisionen.
Welche 3a hat die niedrigsten Gebühren?
VIAC hat mit 0.15% TER die niedrigsten laufenden Gebühren aller Schweizer 3a-Anbieter im Direktvergleich. finpension folgt mit 0.18% TER, gefolgt von Frankly mit 0.40% und Selma mit 0.50% (inkl. Robo-Beratung). Auch bei Depot-, Einzahlungs- und Vorbezugsgebühren sind VIAC und finpension identisch kostenlos; Selma berechnet CHF 20 beim Vorbezug. Versicherungspolicen liegen typischerweise bei 1.5–3% TER – also rund 10x teurer.
Wie wechsle ich von meiner Versicherung zu VIAC oder finpension?
Der Wechsel läuft in 4 Schritten: 1) Konto bei VIAC oder finpension online eröffnen (10–30 Minuten, keine Mindesteinlage), 2) Rückkaufswert deiner alten Versicherung anfragen (5–15 Werktage), 3) schriftliche Kündigung per Einschreiben an die Versicherung (Kündigungsfrist meist 3 Monate zum Jahresende), 4) Überweisung des Rückkaufswerts direkt auf das neue 3a-Konto – diese Direktüberweisung zwischen 3a-Einrichtungen ist steuerneutral. Gesamtdauer: 4–8 Wochen.
Wann kann ich Säule 3a auszahlen lassen?
Säule 3a kannst du in diesen Fällen auszahlen lassen: 1) ordentliche Pensionierung (Frauen ab 64, Männer ab 65 – ab 2027 einheitlich 65), 2) Vorbezug für Wohneigentum (max. alle 5 Jahre, mind. CHF 20'000 Restbestand), 3) endgültiges Verlassen der Schweiz (Wegzug ins Ausland), 4) Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit mit BVG-Anschluss, 5) Invalidität (ganz oder teilweise). Barauszahlung wird als Kapitalleistung besteuert – progressiv, separat vom übrigen Einkommen.
Lohnt sich die Stiftung Auffangeinrichtung BVG überhaupt noch?
Die Stiftung Auffangeinrichtung BVG ist primär ein Auffangnetz für Konten ohne aktive Bewirtschaftung – z. B. wenn ein 3a-Anbieter wechselt und das alte Konto noch nicht geschlossen ist. Die Rendite liegt nahe dem BVG-Mindestzinssatz (derzeit 1.25%) und deutlich unter ETF-Portfolios. Als Parkplatz für 1–2 Jahre oder für die steuerliche Staffelung ist sie sinnvoll, als dauerhafte 3a-Lösung 2026 nicht mehr konkurrenzfähig – VIAC oder finpension liefern langfristig mehrere Prozentpunkte mehr Rendite.
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